Anlei­tung zur Atemmeditation

Bild im Beitrag Anleitung zur Atemmeditation

Atem­medi­ta­ti­on für kla­res Denken

Eine Anlei­tung für eine ein­fa­che Atem­medi­ta­ti­on als Hil­fe bei Stress in aku­ten Kri­sen und zur täg­li­chen Rou­ti­ne für Gelas­sen­heit und kla­res Den­ken. Atem­medi­ta­ti­on sen­ken den Pegel der Stress­hor­mo­ne und för­dern lösungs­ori­en­tier­tes Den­ken. Sie kön­nen die kos­ten­lo­se Audio-Anlei­tung ein­fach mal ausprobieren.

Was ist eine Atemmeditation?

Atem­medi­ta­ti­on ist eine Medi­ta­ti­on, bei der der Fokus auf dem Atem gelegt wird. Der Atem wird oft als “Tor” zum Geist betrach­tet, und die­se Form nutzt die­sen Zugang, um die Auf­merk­sam­keit des Medi­tie­ren­den auf den gegen­wär­ti­gen Moment zu len­ken und ihm zu hel­fen, sich zu ent­span­nen und zu beruhigen. 

Wie wir­ken Atemmeditationen?

Atem­medi­ta­tio­nen haben viel­fäl­ti­ge posi­ti­ve Wirkungen:

  • Stress­re­duk­ti­on: Indem Sie sich auf den Atem kon­zen­trie­ren und bewusst tief ein- und aus­at­men, kön­nen Sie sich beru­hi­gen und ent­span­nen, was zu einer Reduk­ti­on von Stress und Angst beiträgt.
  • Ver­bes­ser­te men­ta­le und kör­per­li­che Leis­tung: die inten­si­vier­te Atmung ver­bes­sert die Sau­er­stoff Ver­sor­gung im Gehirn.
  • Ver­bes­ser­te men­ta­le Klar­heit: Atem­medi­ta­ti­on tra­gen dazu bei, die Gedan­ken zu beru­hi­gen und die Auf­merk­sam­keit auf den gegen­wär­ti­gen Moment zu lenken.
  • Bes­se­rung des emo­tio­na­les Wohl­be­fin­den durch die ein­set­zen­de Entspannung.
  • Stei­ge­rung der kör­per­li­che Gesund­heit: Eini­ge Stu­di­en haben gezeigt, dass regel­mä­ßi­ge Atem­medi­ta­ti­on und Atem­übun­gen dazu bei­tra­gen kön­nen, Blut­druck und Herz­fre­quenz zu sen­ken und das Immun­sys­tem zu stärken. 

Wie hilft eine Atem­medi­ta­ti­on in Krisensituation?

Die anhal­ten­den Kri­sen kon­fron­tie­ren die meis­ten Men­schen mit Sor­gen, Befürch­tun­gen und Ängs­ten, die sie zuvor nicht erlebt haben. Die Sor­gen, Befürch­tun­gen und Ängs­te sind zahl­reich. Man­che Men­schen befürch­ten, selbst zu erkran­ken, einen Ange­hö­ri­gen zu ver­lie­ren, die Exis­tenz zu ver­lie­ren, aus der exis­ten­zi­el­len Kri­se nicht wie­der hin­aus­zu­kom­men, durch die Wirt­schafts­kri­se vom Wohl­stand in die Armut zu fal­len oder sonst irgend­et­was. Die­se Befürch­tun­gen und Ängs­te sind real und berech­tigt und sie wer­den ver­stärkt durch die Dau­er der Kri­se und weder weg­lau­fen noch kämp­fen oder erstar­ren hilft aus die­ser inne­ren Unru­he und Angst hin­aus. Angst ist in kon­kre­ten Gefah­ren­si­tua­tio­nen ein nütz­li­cher Beglei­ter, der das Über­le­ben sichert.

Durch Angst stockt die Atmung und die Hor­mon­aus­schüt­tung von Adre­na­lin und Cor­ti­sol wer­den erhöht. Dabei wer­den unge­ahn­te Kräf­te zum Flie­hen oder Kämp­fen im Kör­per akti­viert. Denk­vor­gän­ge und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit wer­den dabei blo­ckiert, da die wich­tigs­te Auf­ga­be der frei­ge­setz­ten Hor­mo­ne dar­in besteht, gespei­cher­te che­mi­sche Ener­gie zu mobi­li­sie­ren. Damit wird die Glu­ko­se­auf­nah­me in die Kör­per­zel­len unter­stützt, um der ver­mehr­ten Mus­kel­tä­tig­keit aus­rei­chend Ener­gie zur Ver­fü­gung zu stel­len. Befin­den sich Men­schen auf Dau­er in die­sem Zustand, kann es zu mul­ti­plen kör­per­li­chen und see­li­schen Stö­run­gen führen.

Bild der Autorin Kirsten Linnow

Mein Name ist Kirs­ten Lin­now. Ich bin Heil­prak­ti­ke­rin für Psy­cho­the­ra­pie, zer­ti­fi­zier­te Kurs­lei­te­rin Stress­be­wäl­ti­gung in Grup­pen und Ein­zel­the­ra­pie und Hyp­no­se­the­ra­peu­tin. Die Pra­xis für Psy­cho­the­ra­pie, Bera­tung und Coa­ching befin­det sich Stand­ort in Ham­burg St. Pau­li. Psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung und Coa­ching kön­nen Sie auch am Stand­ort in Ost­stein­bek in Anspruch nehmen.

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Atem­medi­ta­tio­nen sen­ken die Aus­schüt­tung von Stresshormonen

Bei lang anhal­ten­den Befürch­tun­gen und Sor­gen ist die Hor­mon­aus­schüt­tung weni­ger deut­lich spür­bar als in einer kon­kre­ten Gefah­ren­si­tua­ti­on. Lang­fris­tig führt es den­noch zu gesund­heit­li­chen Stö­run­gen. Um die­sen vor­zu­beu­gen, ist es sinn­voll, dem ent­ge­gen­zu­wir­ken und den Kör­per dar­in zu unter­stüt­zen, die gesund­heits­schä­di­gen­de Hor­mon­aus­schüt­tung zu brem­sen und die Anspan­nung im Kör­per los­zu­las­sen. Medi­tie­ren ist eine ein­fa­che Mög­lich­keit dazu. Atem­medi­ta­tio­nen wer­den die Pro­ble­me nicht lösen, aber es beru­higt das Ner­ven­kos­tüm, akti­viert die Selbst­hei­lungs­kräf­te, stärkt sowohl das Denk­ver­mö­gen als auch die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit. Und damit wird auch die Fähig­keit, klar zu den­ken und Pro­ble­me zu lösen, deut­lich gestärkt.

Zehn Minu­ten Atem­medi­ta­ti­on für mehr Gelassenheit

Neu­gie­rig gewor­den? Pro­bie­ren Sie es doch ein­fach mal aus. Mit nur zehn Minu­ten täg­lich in den nächs­ten 4 Wochen kön­nen Sie viel für sich errei­chen und gespannt sein, wel­che der posi­ti­ven Ver­än­de­run­gen sich am stärks­ten auf Ihr Leben aus­wirkt. Medi­tie­ren ist viel ein­fa­cher, als Sie den­ken. Alles, was Sie zum Medi­tie­ren brau­chen, haben Sie schon.

Wich­ti­ge Hin­wei­se zu Meditationen

Hören Sie die Medi­ta­tio­nen auf eige­ne Ver­ant­wor­tung. Die Medi­ta­tio­nen dür­fen nicht wäh­rend Tätig­kei­ten die Auf­merk­sam­keit erfor­dern, wie zum Bei­spiel Auto fah­ren gehört wer­den. Sie unter­stüt­zen in unsi­che­ren Zei­ten zu mehr inne­rer Ruhe und Gelas­sen­heit zu kommen.
Die kos­ten­lo­sen Medi­ta­tio­nen stel­len ein Ange­bot zur Prä­ven­ti­on, Sta­bi­li­sie­rung und Ent­span­nung dar. Sie ersetz­ten nicht das indi­vi­dua­li­sier­te Vor­ge­hen eines The­ra­peu­ten oder The­ra­peu­tin. Wenn Ihnen die Medi­ta­tio­nen gefal­len, dann hel­fen Sie mit, die Medi­ta­tio­nen ver­füg­bar zu machen, indem Sie sie mit Ihren Ver­wand­ten, Freun­den und Bekann­ten teilen.

Audio­da­tei Anlei­tung zur Atemmeditation

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Published: 29. Juli 2021

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